Unsere Studie “Barrierefreiheit im Internet 2011″ befasst sich mit dem Thema barrierefreies Internet und überprüft dabei 30 Tiroler Gemeindewebseiten auf deren Grad der Barrierefreiheit. Doch wie ist es zu dieser Studie eigentlich gekommen?
Wie sieht die Ausgangslage aus?
Das Internet bringt Lebensqualität, verschafft Vorteile in Beruf und Freizeit und gehört fest zum Alltag der meisten Menschen. Doch nicht jeder Mensch hat das Privileg und die Möglichkeit, das Internet uneingeschränkt nutzen zu können. Im Besonderen betrifft dies Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung. Laut einem Bericht der Bundesregierung über die Lage von Menschen mit Behinderung aus dem Jahr 2008 haben 20,5 Prozent der Befragten eine dauerhafte Beeinträchtigung. Hochgerechnet betrifft dies 1,7 Millionen Menschen von insgesamt etwa 8,2 Millionen Einwohnern Österreichs (Stand 2008). Diese Zahl beinhaltet sowohl Menschen mit leichten Sehbeeinträchtigungen als auch vollständig bewegungsunfähige Menschen. Hier klicken, um den ganzen 1. Teil über unser Studie zu lesen
Studie: Barrierefreiheit im Internet 2011 – Teil 2
Nachdem ihr in Teil eins das Rundherum erfahren habt, möchte ich euch nun die Ergebnisse unserer Studie “Barrierefreiheit im Internet 2011″ näher bringen. Wie schon erwähnt, haben wir 30 Tiroler Gemeindewebseiten überprüft und sind auf einige interessante Aspekte gestoßen.
Gemeinsames CMS und WCAG 1.0 als lästiges Anhängsel
Viele der Seiten verwenden im Hintergrund dasselbe CMS (Content Management System), um die Inhalte der Seite warten zu können. Durch dieses technische Grundgerüst unterscheiden sich diese Gemeinden bei den Ergebnissen meist nur durch einzelne Details. Dies spiegelt sich gut sichtbar in der folgenden Grafik wider. 19 der 30 geprüften Webseiten haben drei Sterne als Gesamtbewertung erhalten. Hier gehts zur Auswertung